Sommerseminar in Narva-Jõesuu (Landkreis Ida-Viru) 12.-14.08.2026.
Das Sommerseminar des EDLV fand vom 12.-14. August in Narva-Jõesuu, Landkreis Ida-Viru, statt.
Am 14. August sammelten sich Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aus ganz Estland in Narva-Jõesuu (Landkreis Ida-Viru), um sich langsam Gedanken an das beginnende Schuljahr zu machen. Bei Sommerseminaren legt man immer einen groβen Wert auf den Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen und so eröffnete Margit Laidvee (Tartu Kesklinna Kool) das Sommerseminar mit einem praktischen Workshop „Sinnvolle Bewegung als praktisches Werkzeug im Deutschunterricht “. Danach zeigte Kalle Lina (Rakvere Vabaduse Kool/Nordplus-Projekt), wie man sowohl Zeichentrickfilme als auch Kurzfilme im Deutschunterricht verwenden kann und Diana Kollin-Poom (Arte Gümnaasium/Nordplus-Projekt) sprach über den „Demokratiekuchen“. Vor dem Abendessen stellte Inga Kotelnikova (Hochschule Harz) in ihrem Workshop noch „Drill-Übungen – vergessene Methode oder hilfreiches Instrument?“ vor.
Am zweiten Tag präsentierte Anneli Kesksaar (Tallinna Südalinna Kool) mit ihrem Hund Bianka, wie man mit dem KI leicht und unkompliziert interaktive Lernspiele machen kann in dem Workshop “KI, mach mir ein Spiel!” - “Sprich mit Bianka” und andere Beispiele“. Lernspiele verbinden Spaß mit Wissen. Sie helfen Kindern und Jugendlichen eine neue Sprache leicht zu üben. Danach stellte Frau Helen Aedla noch die Neuigkeiten des Goethe-Instituts vor. Am Mittag, genau um zwölf Uhr, waren wir schon am Hafen in Narva-Jõesuu, um eine Schifffahrt nach Narva zu unternehmen. Die Stadtrundgang in Narva war sehr interessant, wir hatten einen tollen Reisebegleiter! Wir haben auch das Estnische Gymnasium Narva und die Estnische Hauptschule Narva kennengelernt. Zurück in Narva-Jõesuu, machten wir noch nach dem Abendessen einen Spaziergang in Narva-Jõesuu. Unsere hervorragende Reiseleiterin war dort Viktoria Openko (Narva Eesti Gümnaasium/ Narva Eesti Põhikool). Wir hatten auch Glück mit dem Wetter: es hat überhaupt nicht geregnet in diesen drei Tagen.
Am Freitag gab es noch zwei informative und spannende Workshops von Lukas Mayrhofer aus Österreich (Hueber Verlag) „Saksa keel on lahe! Motivierung von Jugendlichen mit dem Lehrwerk „Gefällt mir!“ und „Kleine Gesten, große Wirkung. Wie der Einsatz von Bewegungselementen den Lernprozess beschleunigt und belebt“. Die ganze Zeit über konnten wir leckeres Essen, schönes Wetter und eine lustige Gesellschaft genießen.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Deutschlehrerin im Landkreis Ida-Viru Viktoria Openko (Narva Eesti Gümnaasium/ Narva Eesti Põhikool), die für die Organisation der Veranstaltung vor Ort verantwortlich war. Vielen Dank an alle Teilnehmende und WorkshopsleiterInnen. Bis zum nächsten Mal!
Juta Laane
Vorstandsmitglied

Internationales Nordplus-Projekt geht zu Ende
NPHZ – 2024/10028
Making learners “moral agents of change”: Innovative approaches to working on history in films in the German classroom. A collaboration between Norway, Denmark and Estonia.
Das internationale Projekt Nordplus Horizontal NPHZ-2024/10028 „Lernende zu ‚moralischen Änderungsagenten‘ machen: Innovative Ansätze für die Arbeit mit Film zur Geschichte der deutschsprachigen Länder im Deutschunterricht“, eine Zusammenarbeit zwischen Norwegen, Dänemark und Estland, nähert sich seinem Abschluss.
Bei der Fortbildung stellte Kalle Lina zwei im Rahmen des Projekts entstandene und im Bildungsportal E-Koolikott veröffentlichte Materialsammlungen für den Deutschunterricht vor: „Zeichentrickfilme“ mit Materialien zu Animationsfilmen und „Filme im DU“ mit Unterrichtsmaterialien zu Spiel- und Dokumentarfilmen.
„Zeichentrickfilme“: https://e-koolikott.ee/et/oppematerjal/80c135c5-5e24-423f-a173-7bc881acfee7
„Filme im DU“: https://e-koolikott.ee/et/oppematerjal/f50e732c-c8af-4b5f-9604-3464c62514b5
Diana Kollin-Poom stellte außerdem das Lernspiel „Demokratiekuchen“ vor, das im Rahmen des Projekts im Unterricht erprobt wurde.
Was ist Demokratiekuchen?
Der Demokratiekuchen – Demokratie als Lernspiel
Der „Demokratiekuchen“ ist ein Lernspiel der norwegischen Rafto-Stiftung. Das Spiel hilft Schülerinnen und Schülern zu verstehen, was eine Demokratie braucht, wie sie entsteht und was sie bedrohen kann. Die wichtigste Frage des Spiels ist: Welche „Zutaten“ brauchen wir, um eine Demokratie aufzubauen und zu erhalten?
Im Spiel arbeiten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen. Zuerst gründen sie einen eigenen Staat. Sie geben ihrem Staat einen Namen und gestalten eine Flagge. Danach machen sie aus ihrem Staat eine Demokratie. Dafür wählen sie die wichtigsten „guten Zutaten“. Dazu gehören zum Beispiel Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, freie Wahlen, unabhängige Gerichte, Versammlungsfreiheit, das Recht auf Bildung und der Schutz vor Diskriminierung. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Wahl erklären und gemeinsam eine Entscheidung treffen.
Danach kommen die „schlechten Zutaten“ ins Spiel. Das sind zum Beispiel Korruption, Zensur, Diskriminierung, Machtmissbrauch, politische Unterdrückung und Wahlbetrug. Die Gruppe muss überlegen: Wie können wir unsere Demokratie vor diesen Gefahren schützen?
Eine Besonderheit des Spiels ist: Es gibt nicht nur eine richtige Lösung. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren miteinander, begründen ihre Meinung, hören anderen zu, finden Kompromisse und treffen gemeinsam Entscheidungen. So lernen sie Demokratie nicht nur in der Theorie, sondern erleben und üben demokratisches Handeln.
Was lernen die Schülerinnen und Schüler durch das Spiel? Sie verstehen den Unterschied zwischen einem Staat und einer Demokratie. Sie lernen wichtige demokratische Werte und Gefahren für die Demokratie kennen. Gleichzeitig trainieren sie kritisches Denken, Argumentieren, Zusammenarbeit und gemeinsames Entscheiden. Am Ende denken sie auch über ihre eigene Gesellschaft nach: Was funktioniert in unserer Demokratie gut? Wo gibt es Probleme? Was müssen wir tun, um die Demokratie zu erhalten?
Die wichtigste Botschaft des Spiels ist einfach: Eine Demokratie ist nie ganz fertig. Wir müssen sie immer weiterentwickeln, erhalten und schützen.
Die im Projekt entstandenen und erprobten Materialien und Methoden verbinden Deutschlernen, Film, Geschichte und Demokratiebildung und bieten Lehrkräften neue Möglichkeiten, gesellschaftliche und historische Themen lebendig und altersgerecht in den Deutschunterricht einzubeziehen.
Mit dem Abschluss des Nordplus-Projekts endet zwar die internationale Projektphase – die gewonnenen Erfahrungen, Materialien und Ideen bleiben jedoch erhalten und können auch künftig im Deutschunterricht eingesetzt und weiterentwickelt werden.
Suveseminar 2026

Suveseminar toimub 12.-14. augustini Narva-Jõesuus
Majutus ja seminariruumid on hotellis Liivarand.
Osalustasu 200 eurot (ESÕSi liikmetele)/ 225 eurot
Registreerimine kuni 18. juunini.
Programm:
Mi, 12. August
Ab 12.00 Ankunft
13.00 Mittagessen
14.00 - 15.00 WS Sinnvolle Bewegung als praktisches Werkzeug im Deutschunterricht (Margit Laidvee, Tartu Kesklinna Kool)
15.15 - 16.15 WS Demokratiekuchen (Nordplus-Projekt) (Kalle Lina/ Rakvere Vabaduse Kool, Diana Kollin-Poom/ Arte Gümnaasium)
16.30 - 17.30 WS „Drill-Übungen – vergessene Methode oder hilfreiches Instrument?“ (Inga Kotelnikova, Hochschule Harz)
Abendessen
Rundgang in Narva-Jõesuu
Do, 13. August
8.00 - 8.50 Frühstück
9.00 - 10.00 WS “KI, mach mir ein Spiel!” - “Sprich mit Bianka” und andere Beispiele. (Anneli Kesksaar, Tallinna Südalinna Kool)
10.15 - 11.15 Info von Goethe Institut (Helen Aedla GI)
12.00 Schifffahrt nach Narva
Mittagessen in Narva
Rundgang in Narva
Schulbesuch (Narva Eesti Gümnaasium)
Abendessen in Narva
Rückfahrt nach Narva Jõesuu mit dem Bus
Fr, 14. August
8.00 - 8.50 Frühstück
9.00 - 12.00 WS Lukas Mayrhofer, Österreich, Hueber Verlag- Kleine Gesten, große Wirkung Wie der Einsatz von Bewegungselementen den Lernprozess beschleunigt und belebt
- Saksa keel on lahe! Motivierung von Jugendlichen mit dem Lehrwerk „Gefällt mir!“
12.30 Mittagessen
Abfahrt
Saksa keele suvelaager õpilastele ,,Vaba aeg“, 26.-29.juuli 2026
Sel aastal toimus saksa keele laager õpilastele taaskord Kloogarannal. Läbivaks teemaks oli ,,Freizeit“ ehk kõik, mis vaba ajaga seotud. Laagris osales 30 õpilast üle Eesti. Nelja päeva jooksul osalesid õpilased töötubades, kus õpiti ja korrati sõnavara, grammatikat ning joonistati isegi oma vapp. Kuna ilmataat oli armuline, said lapsed käia ujumas, mängida maastikumängu, teha erinevaid sportlikke tegevusi ning nautida grilliõhtut. Lisaks eelmainitule valmisid lustakad näidendid saksa muinasjuttude ainetel tänapäevases võtmes ning toimus ka ööhäire. Suur tänu laagri kasvatajatele: Diana Kollin-Poomile, Kalle Linale ja Goethe Instituudi vabatahtlikule Rebecca Küselile.
Margit Laidvee
EVÕLil uus juhatus
29. mail valiti Pärnus EVÕLi üldkoosolekul uus juhatus.
Pille Toompere - Eesti Saksa Keele Õpetajate Selts
Ruth Rappold - Eeesti Soome Keele Õpetajate Selts
Eva Viidemann - Eesti Vene Keele Õpetajate Selts
Ingrid Prees - Eesti Keele kui Teise Keele Õpetajate Liit
Kati Bakradze-Pank - Eesti Inglise Keele Õpetajate Selts
Kateryn Rannu - Eesti Prantsuse Keele Õpetajate Selts
Palju õnne!
Jõudu kõigis ettevõtmistes!