Suveseminar 2026

Suveseminar toimub 12.-14. augustini Narva-Jõesuus
Majutus ja seminariruumid on hotellis Liivarand.
Osalustasu 200 eurot (ESÕSi liikmetele)/ 225 eurot
Registreerimine kuni 18. juunini.
Programm:
Mi, 12. August
Ab 12.00 Ankunft
13.00 Mittagessen
14.00 - 15.00 WS (Thema noch in Abstimmung)
15.15 - 16.15 WS Demokratiekuchen (Nordplus-Projekt) (Kalle Lina/ Rakvere Vabaduse Kool, Diana Kollin-Poom/ Arte Gümnaasium)
16.30 - 17.30 WS „Drill-Übungen – vergessene Methode oder hilfreiches Instrument?“ (Inga Kotelnikova, Hochschule Harz)
Abendessen
Rundgang in Narva-Jõesuu
Do, 13. August
8.00 - 8.50 Frühstück
9.00 - 10.00 WS (Thema noch in Abstimmung )
10.15 - 11.15 Info von Goethe Institut (Helen Aedla GI)
12.00 Schifffahrt nach Narva
Mittagessen in Narva
Rundgang in Narva
Schulbesuch (Narva Eesti Gümnaasium)
Abendessen in Narva
Rückfahrt nach Narva Jõesuu mit dem Bus
Fr, 14. August
8.00 - 8.50 Frühstück
9.00 - 12.00 WS Lukas Mayrhofer, Österreich, Hueber Verlag- Kleine Gesten, große Wirkung Wie der Einsatz von Bewegungselementen den Lernprozess beschleunigt und belebt
- Saksa keel on lahe! Motivierung von Jugendlichen mit dem Lehrwerk „Gefällt mir!“
12.30 Mittagessen
Abfahrt
EVÕLil uus juhatus
29. mail valiti Pärnus EVÕLi üldkoosolekul uus juhatus.
Pille Toompere - Eesti Saksa Keele Õpetajate Selts
Ruth Rappold - Eeesti Soome Keele Õpetajate Selts
Eva Viidemann - Eesti Vene Keele Õpetajate Selts
Ingrid Prees - Eesti Keele kui Teise Keele Õpetajate Liit
Kati Bakradze-Pank - Eesti Inglise Keele Õpetajate Selts
Kateryn Rannu - Eesti Prantsuse Keele Õpetajate Selts
Palju õnne!
Jõudu kõigis ettevõtmistes!
Die 14. Baltische Deutschlehrertagung in Vilnius
Vom 24. bis 25. April fand in Vilnius die 14. Baltische Deutschlehrertagung unter dem Motto „Deutsch im Kontext der Mehrsprachigkeit“ statt. Die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden der Deutschlehrer aus Estland, Lettland und Litauen wurde im Laufe von zwei intensiven und arbeitsreichen Tagen erneut vertieft. Insgesamt nahmen an der Konferenz ungefähr 60 Deutschlehrer aus allen baltischen Länder teil, darunter 10 Vertreter aus Estland, 8 Deutschlehrer vom Estnischen Deutschlehrerverband und 2 Vertreter des Goethe-Instituts in Tallinn. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön des Estnischen Deutschlehrerverbandes an die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tallinn für die Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten. Nochmals: Vielen, vielen Dank!
Am Freitag, dem 24. April, trafen sich die Deutschlehrer aus Estland, Lettland und Litauen an der Mykolas-Romeris-Universität in Vilnius. Den Auftakt der Konferenz bildete eine musikalische Vorführung. Die Tagung wurde von Eglė Strašinskaitė, Vorstandsmitglied des Litauischen Deutschlehrerverbandes, moderiert. Zuerst begrüßte die Vizepräsidentin der Mykolas-Romeris-Universität, Dr. Egle Malninauskiene, die Gäste herzlich. Anschließend folgten Begrüßungsreden des deutschen Botschafters in Litauen Dr. Cornelius Zimmermann und des österreichischen Botschafters in Litauen Dr. Johannes Aigner. Denen folgte Anna Maria Strauß, die Leiterin des Goethe-Instituts in Vilnius.
Grußworte hielten auch Anita Jonasta, die Vorsitzende des Lettischen Deutschlehrerverbandes, und Eve Zekker, die Vorsitzende des Estnischen Deutschlehrerverbandes. Im Anschluss folgte eine Rede von Edvinas Šimulynas, dem Vorsitzenden des Litauischen Deutschlehrerverbandes.
Am ersten Tag gab es zwei interessante Plenarvorträge „Deutsch heute: dynamisch und bunt oder verdorben und falsch? Ein aktueller Blick auf Sprachwandel, äußere Einflüsse und Vereinfachungstendenzen“ (Lukas Mayrhofer, Hueber Verlag) und „Mehrsprachigkeitsorientierung im DaF-Unterricht: Warum, wie und was kommt dabei heraus?“ (Prof. Dr. Thomas Studer, Universität Fribourg/Freiburg; Schweiz). Nach einer kurzen Pause wurde die Arbeit in den verschiedenen Workshops fortgesetzt. Die Themen der Workshops lauteten: „Gefällt mir! – Deutsch, das klickt“ (Lukas Mayrhofer, Hueber Verlag); „Mini-Sprachprojekte im DaF-Unterricht“ (Prof. Dr. Wenke Mückel, Universität Rostock); „Lehrendenidentität und Mehrsprachigkeit – Reflexion, Professionalisierung und Unterrichtspraxis“ Teil I (Dr. Marlene Aufgebauer, Universität Wien); „Berufsbezogener Fachsprachunterricht in Medizin und Pflege“ (Ruben Grieb, telc); „Ein pragmatischer Blick aufs Gendering inkl. Pluralbildung: Klaipedaerinnen und Klaipedaer, Daugavpilser:innen, Pärnuer*innen, Salzburger, Menschen/Personen aus St. Gallen, Rostocker_innen – oder wie jetzt?“ (Martin Herold, Deutsche Auslandsgesellschaft). Es folgte ein feierlicher Empfang.
Der zweite Tag begann mit den Plenarvorträgen „Die Förderung der kulturellen Nachhaltigkeit am Beispiel eines internationalen Projektes“ (Prof. Dr. Ilona Feld-Knapp und Dr. Gabriella Perge, Eötvös-Loránd-Universität Budapest) und „Mehrsprachigkeit stärken: Die Kraft von Coaching-Methoden und Positiver Sprache im Deutschunterricht“ (Liene Vītola, Staatliches Deutsches Gymnasium Riga). Nach einer kurzen Kaffeepause folgten eine Präsentation „Deutsch kann mehr. Plurizentrik und Mehrsprachigkeit im Kontext des ÖSD“ (Daniela Dämon, Österreichisches Sprachdiplom Deutsch) und zwei Vorträge „Didaktisierungen und Unterrichtsmaterialien für Deutsch als Fremdsprache“ (Dr. Marlene Aufgebauer, Universität Wien) und „Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache“ (Prof. Dr. Wenke Mückel, Institut für Grundschulpädagogik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock). Nach einer wohltuenden Mittagspause wurde die Arbeit in den Workshops fortgesetzt. Die Themen der Workshops lauteten: „Binnendifferenzierung leicht gemacht mit prima aktiv – klassisch & KI-gestützt“ (Ala Vysockaja, Cornelsen Verlag); „Zeitgemäß lehren und lernen mit „Logo!“ B1 und den neuen Funktionen von allango“ (Irena Vysockaja, Klett Verlag); „Didaktisierungen und Unterrichtsmaterialien für Deutsch als Fremdsprache“ Teil II (Dr. Marlene Aufgebauer, Universität Wien); „Deutsch für alle – DaF in Inklusionsklassen konkret umsetzen“ (Edita Kondrašovienė, Gymnasium der Technischen Universität Kaunas, Jurgis-Dobkevičius-Progymnasium in Kaunas).
Die beiden Tage vergingen wie im Flug. Dabei wurde Neues gelernt und alte Freundschaften gefestigt. Gemeinsam wurden interessante Probleme erörtert und es wurden zahlreiche Erfahrungen und Vorschläge ausgetauscht. In Erwartung der Zukunft und bis zum Wiedersehen im Jahr 2028 in Lettland!
Vorstandsmitglied
